Schauen Sie mit dem Team rund um Christian Setzepfandt durchs Schlüsselloch und erleben Sie eine spannende Führung durch das Frankfurter Bahnhofsviertel. Kein anderer Stadtteil in Frankfurt ist so gegensätzlich wie das Bahnhofsviertel, zwischen Prostitution und schicken Restaurants findet sich hier fast alles.
Die Veranstaltung
Das Bahnhofsviertel: Für die einen tabu, zeigen sich andere fasziniert vom "heißesten Pflaster“ der Stadt kein Stadtteil spaltet die Meinung der Leute wie dieses. Das „Problemviertel“, das zwischen Bankenviertel, Messegelände und Museumsufer liegt, ließ die Frankfurter nie unberührt. Als nach der Einweihung des Frankfurter Hauptbahnhofs am 18. August 1888 das 500 Meter lange Gelände zwischen dem neuen Bahnhof und dem Anlagenring neu bebaut werden konnte, entstand eines der elegantesten Wohnviertel Frankfurts. Die Kaiserstraße wurde zum Prachtboulevard nach Pariser Vorbild, in der Kronprinzenstraße (heute Münchener Straße) fand man die „Freßgasse“ des Viertels, am Bahnhofsvorplatz Hotels und Vergnügungsstätten, wie etwa das Schumanntheater, eines der bedeutendsten deutschen Varietés. Nach 1945 veränderte sich das Viertel dramatisch. Zerstörte Häuser wurden abgerissen oder nur vereinfacht wiederaufgebaut. Pelzhandel, Prostitution, Filmverleih und mehr oder minder obskurer Einzelhandel bestimmten das Viertel. In den 1970er- und 1980er- Jahren wurde an den Rändern des Viertels noch einmal historische Substanz abgerissen und durch Bürogebäude ersetzt, was die kulturellen und sozialen Gegensätze dieses Stadtteils noch deutlicher hervortreten ließ. Vom Prachtboulevard zum „Problemviertel“ dieses Stück Frankfurt, nun eingebettet zwischen Bankenviertel, Messegelände und Museumsufer, ruft noch immer die unterschiedlichsten Initiativen auf den Plan.
Erleben Sie das Frankfurt Bahnhofsviertel mit eigenen Augen und lassen Sie sich die Welt zwischen Rotlicht, Lifestyle und Orient zeigen. Das Expertenteam rund um Christian Setzepfandt wird Sie mit spannenden Geschichten rund um Frankfurts Kiezmeile unterhalten und zeigt Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Bahnhofsviertels.
Die Partner
feel at HOME
Ob großer Holztisch oder entspannt auf dem Sofa, hier findet jeder seinen Lieblingsplatz! Den ganzen Tag bereiten das Team von feel at HOME hausgemachte Pasta frisch vor Ihren Augen zu. Die ausgefallen Karte wird ergänzt durch wechselnde Menüs aus neu interpretierten Klassikern, gewagten Eigenkreationen und saisonalen Köstlichkeiten aus der Region. Genießen Sie dazu mit Liebe ausgesuchte Weine. DerWeinkeller bietet sowohl ein Repertoire aus europäischen Klassikern zum Genießen als auch leckere Überraschungen zum Entdecken. Der offene Raum, das ausgezeichnete Essen und die warme Atmosphäre machen es zum perfekten Ort für gemütliche Abende und unvergessliche Feste. Entdecken Sie Ihr zweites zu Hause und genießen Sie am Ende der Tour ein Getränk nach Wahl (ausgenommen Wein).
Adresse: feel at HOME, Niddastraße 101, 60239 Frankfurt, Tel. 069 25622799. Mehr Infos unter: www.new-in-town.de
Infos
Dauer: 1,5-2 Stunden
Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn am Hauptbahnhof, vor dem Haupteingang
Die Teilnahmegebühr beinhaltet: Führung und Getränk im feel at HOME