Freuen Sie sich auf eine Führung entlang des zweitgrößten Flusses des Frankfurter Stadtgebietes. Folgen Sie mit Gästeführer Dr. Lothar Voigt der Nidda zwischen Nied und Rödelheim und erfahren Sie mehr über Frankfurts „Canale Grande“.
Die Veranstaltung
Das Flüsschen aus dem Vogelsberg ist beliebt in Frankfurt. Denn an seinen Ufern lässt sich wunderbar laufen und Rad fahren, grillen und mit dem Ball spielen. Doch die Nidda hat eine bewegte und sehr eindrucksvolle Geschichte hinter sich. Dem Menschen diente sie sowohl zum Fischfang als auch für das Abwasser, für die Energiegewinnung und als Transportweg. Heute dient er aber vor allem der Freizeitgestaltung. Menschen häufig gewaltsam mit der Nidda umgegangen. Sie haben sie besonders im letzten Jahrhundert in ein Korsett gepresst, reguliert und kanalisiert. Erfahren Sie bei dieser Führung wie man diesen Problemen entgegenwirken wollte und über weiter Projekte rund um die Nidda. Los geht die Wanderung in Nied an der Niddabrücke, eine ehemals wichtige, strategisch bedeutsame Flussquerung. Einst war der Fluss auch hier recht wild und wechselte häufig die Betten. Flussaufwärts, geht es vorbei an einer historischen Eisenbahnbrücke, parkartige Landschaften, Wiesen, baumbestandene Gräben und das Sossenheimer Umfeld. Dort versucht man mittels Renaturierungsmaßnahmen dem Flüsschen wieder mehr Auslauf zu verschaffen und das ist gar nicht so einfach. Sie unterqueren außerdem diverse Autobahnbrücken, die einen mächtigen Einschnitt für das Niddatal bedeuten und folgen dann einer rund einen Kilometer langen Strecke, die zeigt, wie schnurgerade die Nidda verläuft. Schließlich durchlaufen Sie noch den Solmspark, wo der Rödelheimer Mühlgraben wieder in die Nidda fließt und enden im Brentanopark.
Infos
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn an der Niddabrücke in Nied (erreichbar über S-Bahnhof Nied)
Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein
Mindestalter: keine Altersbegrenzung