Viele sentimental-romantische Geschichten erzählen von Mühlen und den Müllern und viele Künstler ließen sich davon inspirieren, schrieben Romane und verfassten Gedichte. Und all dies ist auch heute noch richtig spannend. Technik und Einsatz der Mühlen sind faszinierend -mit ihren Mühlgräben, den unterschiedlichen Wasserrädern und der Kraftübertragung. Gehen Sie mit auf Erkundungsreise zu den verbliebenen Mühlen und Bauresten der Geschichte.
Die Veranstaltung
Wir starten in Oberursel an der Hohemark. Dort befand sich die letzte neugegründete Mühle, die technisch ausgefeilteste und die, die am kürzesten aktiv war, eine Papiermühle. Dann gehen wir an zwei Mühlgräben entlang, die seinerzeit eine technische Meisterleistung darstellten, weil sie das Wasser mit dem geringstmöglichen Gefälle transportierten. An einem davon liegt die Schuckardtsmühle, die einzige, die mit ihrem Wasserrad äußerlich noch erhalten ist. Schließlich geht es an den Abstieg in die Altstadt hinein, wo sich auch die „Herrenmühle“ befindet, die älteste und bedeutendste „Mahlmühle“. Sie war bis 1957 aktiv, dem Jahr des großen Mühlensterbens in Westdeutschland. Wir durchqueren die Altstadt, mit einer dichten Folge von unterschiedlichen Mühlentypen. Der Urselbach wurde damals überhaupt als der Wasserlauf Deutschlands gerühmt, der auf seinem kurzen Lauf die meisten Mühlen treibe. Beim „Rushmoorpark“ wird die Führung beendet sein.
Infos
Dauer: 3 Stunden
Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn an der U-Bahnhaltestelle "Taunus-Hohemark"
Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein
Mindestalter: keine Altersbegrenzung