25 Jahre Deutsche Einheit gefeiert in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, in Frankfurt – so könnte die Schlagzeile lauten. Aber warum ist Frankfurt ungekrönt? Ewige heimliche Hauptstadt der Deutschen ohne wirklich Hauptstadt zu sein? Kommen Sie mit zu einer spannenden Tour rund um die Geschichte der heimlichen Hauptstadt Frankfurt.
Die Veranstaltung
Von der Geschichte bis in die Gegenwart war Frankfurt immer eines der Zentren der politischen und wirtschaftlichen Macht in Deutschland. Der Kaiserdom, der Römer mit der Messe, die Paulskirche, die EZB. In der Stadt wurden seit dem 12. Jh. Kaiser gewählt und seit dem 16. Jh. auch gekrönt, im 19. Jahrhundert tagte hier der Deutsche Bund und trat die erste deutsche Nationalversammlung 1848/49 in der Paulskirche zusammen. Gerade diese steht heute als Symbol für Freiheit und Demokratie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Frankfurt das Hauptquartier der Amerikaner und fast offiziell zur Hauptstadt. Das historische Finanzzentrum und die Ansiedlung der Bundesbank legten den Grundstein für die neue europäische Bedeutung der Stadt. Als Folge ist sie mit der EZB nun europäische Finanzhauptstadt. Gehen Sie mit Till Fischer auf Spurensuche und entscheiden Sie selbst, ob Frankfurt nicht wirklich die „natürliche“ Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands gewesen wäre…
Infos
Dauer: 1,5 Stunden
Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn am Gerechtigkeitsbrunnen, Römerberg, Frankfurt
Endpunkt: Thurn-und-Taxis-Palais
Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein
Mindestalter: keine Altersbegrenzung