Die Veranstaltung
Das
Mainufer prägt Frankfurt seit Jahrhunderten und ist weit mehr als nur ein Flussufer. Schon auf historischen Darstellungen ist zu sehen, wie die Frankfurter den Main zum Baden nutzten und bei Konzerten sowie Volksfesten am und auf dem Wasser zusammenkamen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Wiederaufbau der Stadt rückten große Kulturprojekte in den Mittelpunkt. Neben dem Wiederaufbau der Alten Oper und der Neugestaltung der Altstadt entwickelte sich vor allem das Mainufer zu einem der bedeutendsten städtebaulichen Projekte Frankfurts.
Ab den 1970er-Jahren begann die umfassende Aufwertung der Uferbereiche in der Innenstadt. Die Voraussetzungen waren ideal: Weitläufige Parks und Grünflächen auf beiden Seiten des Mains sowie prächtige Villen aus dem 19. Jahrhundert bildeten die Grundlage für eine einzigartige Stadtlandschaft. Unter der Leitung des Kulturdezernenten
Hilmar Hoffmann entstand ab 1977 das wegweisende Konzept des
Museumsufers. Bestehende Museen wurden erweitert und durch spektakuläre Neubauten international renommierter Architekten wie
Richard Meier,
Oswald Mathias Ungers und
Josef Kleihues ergänzt.
Heute verbindet das Mainufer auf einzigartige Weise
Kultur,
Architektur,
Natur und
Freizeit. Rund
30 Museen, großzügige Grünanlagen, Gastronomie, Sport- und Veranstaltungsflächen machen das Museumsufer zu einem lebendigen Treffpunkt und zu einem der bedeutendsten Kulturstandorte Europas. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich historische Stadtentwicklung und modernes Leben harmonisch miteinander verbinden lassen.
Infos
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn an der Untermainbrücke, Frankfurter Seite/westlichen Seite
Endpunkt: Journal Frankfurt Stand auf dem Museumsuferfest
Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein
Mindestalter: keine Altersbegrenzung