Bäume sind wichtig für uns Menschen, überlebenswichtig. Sie produzieren Sauerstoff zum Atmen und fischen bedrohliches Kohlendioxid aus der Luft. In früheren Zeiten standen sie darüber hinaus für die Verbindung zum verborgen Unterirdischen und, ganz oben, zum himmlisch Überirdischen. Begleiten Sie Dr. Lothar Voigt auf eine spannende Entdeckungsreise im Grüneburgpark!
Die Veranstaltung
Im Grüneburgpark befindet siche eine robuste Baumart mit einer überdurchschnittlichen Widerstandsfähigkeit gegen Luftverschmutzung. Doch soll schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, unter diesem Baum seine Schüler unterrichtet haben. Wegen ihrer sich stets erneuernden Rinde, galt sie als Symbol der Regeneration. Der älteste Baum im Park ist eine Sommerlinde. Sie war ein der germanischen Göttin Freya geweihter Baum. Das war die Göttin der Liebe, des Glücks und der Fruchtbarkeit. Die heiligen „Freya-Linden“ galten den Germanen als Sitz der guten Geister. Erstaunliche Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften werden dargestellt wie Baummythologien und alte Geschichten.
Die Führung beginnt an der Einmündung des Grüneburgwegs in die Siesmayerstraße, und im Uhrzeigersinn geht es an der Kita vorbei und rechts befinden sich die Platanen. Wir ziehen weiter an Ahornbäumen vorbei, einem amerikanischen Tulpenbaum und links von uns liegt der Botanische Garten. Wir gelangen in den nördlicheren Teil des Parks. Nach einer prachtvollen Atlas-Zeder und einem erst 120 Jahre alten Urweltmammutbaum folgte eine Rechtskurve, wo Exemplare der bei uns weit verbreiteten Fichte stehen. Dann folgen unter anderen eine Esche und Schwarzkiefer, eine durch ihren Astwuchs auffällige Süntelbuche und ein Gingko. Wir betreten nun den Rasen, kommen an einem kleinen Wäldchen vorbei, einem Walnussbaum, und dann blicken wir auf die alte Matriarchin, die Linde von 1822. Wir umkurven eine Rosskastanie, immerhin von 1830. Und vor der Griechischen Kirche treffen wir auf eine Föhre und einen Riesen-Lebensbaum. Vorbei an einer Roteiche und einem Trompetenbaum gelangen wir zum Ausgangspunkt zurück.
Achtung: Aufgrund von aktuellen Bauarbeiten im Grüneburgpark kann es momentan zu Einschränkungen während der Besichtigung kommen.
Infos
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Ecke Grüneburgweg / Siesmayerstraße
Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein
Mindestalter: keine Altersbegrenzung