Am 31.10. findet der 7. Frankfurter Danke-Tag statt. Auch die Frankfurter Stadtevents sagen Danke. Danke an unsere wunderbaren Stadtführer, Danke an unsere vielen treuen Fans, Danke für die schönen Touren, Danke für unsere lieben Kooppartner und Gastronomien, Danke für das viele positive Feedback und auch die kritischen Stimmen, die uns jeden Tag besser machen. Am 31.10. führen Christian Setzepfandt und Elisabeth Lücke Sie in 2 thematischen Danke-Touren zu historischen Plätzen und Orten der Gegenwart die Frankfurt positiv beeinflusst haben. Die Teilnahmegbühr der beiden Führungen wird an die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. gespendet.
Die Veranstaltung
Thema 1: Altstadt mit Christian Setzepfandt
Es gibt eine Erwartung, die die meisten Menschen haben, wenn sie an die Frankfurter Architektur denken: hohe und moderne Gebäude. Diese Erwartung wird heutzutage auch schnell erfüllt, allerdings war Frankfurt bis zum 22. März 1944 eine der größten Fachwerkstädte Deutschlands. Über 1500 Holzhäuser standen in der Innenstadt. Nach dem Krieg blieben leider lediglich nur elf dieser Gebäude in der Frankfurter Innenstadt erhalten. Mit dem Abriss des Technischen Rathauses entstand die Möglichkeit einen kleinen Teil der Gassen und auch einige Häuser im Bereich zwischen Dom und Römer zu rekonstruieren. Seit dem Zweiten Weltkrieg wird über den städtebaulichen Umgang mit diesem Teil Frankfurts diskutiert. Mehrere Wettbewerbe zur Gestaltung dieses Bereichs haben hier ihre Spuren hinterlassen. Freuen Sie sich auf einen Rundgang, der Sie durch diesen Teil der Frankfurter Innenstadt führt und erfahren Sie mehr über die historischen Entwicklungen aber auch über die Planungen und Details der Rekonstruktionen und der Neubebauung. Wie hätte sich die Frankfurter Altstadt ohne den Krieg weiterentwickelt und kann das umgestaltete Dom-Römer-Areal zum neuen alten Herz der Stadt werden? Wie viel Altstadt braucht eine moderne Stadt überhaupt? Auf diese und weitere spannende Fragen werden Sie bei dieser speziellen Führung im Rahmen des Danke-Tages Antworten finden und weitere Eindrücke sammeln.
Thema 2: Mainufer mit Elisabeth Lücke
Wasser hat als Lebensader bei Ansiedlungen immer eine besondere Rolle gespielt. Dem mythischen Naturverständnis entsprechend waren Flüsse und Seen Sitz von Göttern. Eine rationalere Auffassung im Zuge der Christianisierung verstand Wasser als Mittel zur Energie- und Nahrungsgewinnung sowie zur Fortbewegung. Technischer Fortschritt im Zeitalter der Renaissance brachte Neuerungen wie Schleusen- und Brückenbau. Die Epoche der Aufklärung wiederum führte zu einer romantisierenden Rückbesinnung auf die Natur, die ihren Niederschlag in Kunst und Literatur des 18. Jahrhunderts fand. Auch das Mainufer in Frankfurt war - und ist - ein beliebter Aufenthaltsort. Zur Zeit Goethes diente der Main u. a. den Wintervergnügungen, im 19. Jahrhundert avancierte ein Besuch bei der Moslersche Badeanstalt zur eleganten Freizeitgestaltung. Heute haben die Konzeption des Museumsufers, die Bebauung des Westhafens und des Deutschherrnviertels Beachtung über die Grenzen der Stadt Frankfurt hinaus gefunden. Die Grünflächen am Ufer, pfiffige Gastronomieprojekte und ein Blick auf die beeindruckende Skyline der Stadt laden zum Verweilen ein. Freuen Sie sich auf einen Spaziergang entlang des Mains entlang, bei dem Sie Wissenswertes zu historischen, kulturellen, wirtschaftlichen und architektonischen Aspekten erfahren.
An dieser Stelle ein weiteres Danke an unsere beiden lieben Guides Elisabeth und Christian, die an diesem Tag auf ihr Honorar verzichten. Die eingenommene Teilnahmegebühr wird vollständig an die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. gespendet.
Die Partner
velotaxi
Am 31. Oktober ist es wieder soweit. Der 7. Frankfurter Danke-Tag lädt ein zum Danke sagen. Ganz privat bei Freunden, Partnern oder Familie, dem Nachbar oder guten Bekannten, oder öffentlich mit einer Aktion als Dankeschön für Kunden, Mitarbeiter, Zulieferer oder öffentlichen Einrichtungen. Am 31. Oktober ist auch Saisonschluss bei den Velotaxis. Sie fahren am letzten Einsatztag wieder kostenlos, aber nicht umsonst. Wer möchte darf wie immer eine Spende in die mitfahrende Box der AIDShilfe Frankfurt e.V. werfen.Sie bedanken sich bei Ihren vielen Fahrgästen und Werbepartnern. Die Idee des Danke-Tag Inititators Velotaxi Geschäftsführer Matthias Graf begeistert seit Jahren mehr und mehr Teilnehmer. Graf sammelt die Ideen, Aktionen und Ge-danken und veröffentlich diese unter
www.danke-tag.de Mit Kreativität die Kultur der Dankbarkeit in einer Stadt fördern ist sein Ziel. Das gefällt auch der Danke-Tag Schirmherrin, der Oberbürgermeisterin Petra Roth, die Ihre Gedanken auf der Danke-Tag.de Seite veröffentlicht hat. Sie lädt die Frankfurterinnen und Frankfurter zum Mitmachen ein. Das Frankfurter Beispiel macht Schule, so gibt es in diesem Jahr den Danke-Tag zum 1. Mal auch in Karlsruhe. Adresse: Velotaxi Frankfurt oHG, Leopold-Wertheimer-Str. 8, 61130 Nidderau, Tel. 069 71588855. Mehr Infos unter
www.frankfurt.velotaxi.de
AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.
Die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. wurde 1985 als unabhängige, für die Interessen der Betroffenen parteiische Organisation gegründet. Wir sind mit haupt- und ehrenamtlichen Teams für alle Menschen da, die von HIV und AIDS betroffen oder aus den unterschiedlichsten Gründen mit dem Thema HIV und AIDS konfrontiert sind. Wir bieten Information, Beratung, Hilfe und Vermittlung - vertraulich, anonym und kostenlos.
· Wir vertreten die Interessen der Menschen mit HIV und AIDS und werben um Solidarität.
· Wir informieren und klären auf, damit jede/r in der Lage ist, eigenverantwortlich zu handeln.
· Wir machen uns stark für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, die am häufigsten von AIDS betroffen sind.
· Wir stehen Hilfesuchenden bei mit professioneller Beratung, Begleitung, Pflege und Betreuung.
Adresse: AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., Friedberger Anlage 24, 60316 Frankfurt, Tel. 069 4058680. Mehr Infos unter
www.frankfurt-aidshilfe.de
Infos
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Thema 1: 15 Minuten vor Führungsbeginn am Justitiabrunnen, Römerberg, Frankfurt Thema 2: 15 Minuten vor Führungsbeginn am Westhafen Tower, Westhafenplatz 1, Frankfurt
Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein
Mindestalter: keine Altersbegrenzung